DIY für Naturverliebte

Natur pur:

Wer eine Hochzeit in rustikalem Stil feiert, der liegt damit hoch im TREND. Doch auch klassische Locations können mit natürlichen Deko-Elementen aufgepeppt werden und ein besonderes Flair zaubern. Setzt man sich dazu noch selbst an den Basteltisch, bekommt die Deko obendrauf noch eine persönliche Note.

 

Aus Grau mach WOW

Auch Beton kann triste Tafeln in echte Hingucker verwandelt. Ob Blumenvase, Deko-Schale oder Kerzenhalter – wer möchte kann mit etwas Zeit und Zement seine persönliche Note in die Dekoration der Hochzeits-Location einbringen. Speziell für die Bastelei mit dem Naturmaterial gibt es schadstofffreie Kunststoffvarianten, die sich auch ohne Schutz wie echter Zement verarbeiten lassen: Einfach mit Wasser anrühren und die flüssige Masse dann in das gewünschte Gefäß geben. Möchte man für später einen Hohlraum zum Befüllen des Deko-Elements lassen, sollte man eine weitere, kleinere Form auf den Zement geben. Hierbei nicht vergessen die Kontaktstellen einzuölen! Ist die Masse trocken – dafür können bis zu 24 Stunden verstreichen – kann man die fertigen Kunstwerke vorsichtig herauslösen und tadaa – der Rohbau steht! Scharfe Kanten und die Oberfläche noch fix mit Schleifpapier glätten und dann geht’s an die Gestaltung: Wer die rustikale Variante aufpeppen will, kann den Beton mit Acrylfarbe verschönern, mit Wachs oder eine schicke Schnur herum binden. Viel Spaß beim „Bauen“!

Das richtige PAARPIER

Damit Freunde und Familie zahlreich am großen Tag erscheinen, muss früh genug die Einladungskarte in die Briefkästen flattern. Selbstgestaltet fällt diese besonders gut zwischen der Alltagspost auf. Auch hier kann mit natürlichen Materialien gespielt werden. Bereits bei der Papeterie haben Bastelfreunde eine große Auswahl: Transparentpapier veredelt die Einladung, einen super natürlichen Look verleiht Recycling-Papier und solches mit verspielten Aufdrucken verbreitet schon auf den ersten Blick eine romantische Stimmung bei den geladenen Gästen. Ganz grundsätzlich sollten bei den ersten Vorstellungen die geplante Dekoration der Location und gegebenenfalls das Hochzeitsmotto bedacht werden. Dies kann sich in der Farbe oder auch im Format der Karten widerspiegeln: Einleger, verschiedene Papiergrößen, Klappkarten, quadratisch oder in Herzform – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im nächsten Schritt geht’s dann ins Detail: Papierspitzen, Sticker, Holzklammern, Stempel oder Masking-Tapes dienen als Hingucker und ein einfacher Bastkordel kann als Schleife oder aufgehübscht mit kleinen Perlen das Papier verzieren. Auch der eigene Garten inspiriert zum Basteln – wie wär‘s mit frischen oder getrockneten Blumen als Eye-Catcher? Vor lauter Liebe zum Detail aber bitte nicht vergessen die wichtigen Infos (Namen, Zeit, Ort und Datum) unterzubringen. Sonst haben die Gäste zwar ein individuelles Naturwerk in der Hand, wissen aber nicht, auf welcher Hochzeit sie tanzen sollen. Weniger ist hier oft mehr!

Herziche Grüße…

Ob eine Hochzeit im kleinen oder großen Kreis gefeiert wird – der Tag ist für das Brautpaar vollgepackt mit einem großen Programm, von früh bis spät in die Nacht. Damit die Glückwünsche nicht zu kurz kommen, können die Liebsten in einem Gästebuch ihre Wünsche festhalten. Neben gestalteten Exemplaren und solchen zum Beschriften und Bekleben, auch mit Naturmaterialien, gibt es weitere Grußmöglichkeiten zum Selbstbasteln: Auf einer Leinwand – gegebenenfalls in einen tollen Holzrahmen gefasst – kann im Vorfeld ein Motiv gezeichnet oder gedruckt werden, das Platz für Kreativität lässt, beispielsweise ein Baumstamm. Stellt man an der Feier dann verschiedene Farben daneben bereit, können die Gäste ihren Fingerabdruck als Blatt auf das Bild stempeln und mit ihrer Unterschrift versehen. Eine weitere Variante ist ein Plakat mit kleinen, aufgeklebten Papierherzen. Hier hinterlässt nun jeder Gast einen kleinen – herzlichen – Gruß. Der Vorteil: Diese individuellen Erinnerungsstücke sind auch besonders schicke Deko-Elemente für das gemeinsame Liebesnest.

Louise Lieblich