Das große Verliebt-Cover-Shooting –

ein Blick hinter die Kulissen

Sie sind aus der Hochzeitsszene nicht mehr wegzudenken: „Styled Shoots“.
Also Fotoshootings, die von verschiedenen Hochzeitsdienstleistern wie ein kleines Projekt auf die Beine gestellt werden. Einerseits, um sich kreativ auszuleben und einfach mal zu zeigen, was etwa unter einem bestimmten Motto rund um die Hochzeit machbar ist, welche Trends es gibt. Und natürlich auch, um Impulse zu geben. Denn die Fotos inspirieren nicht nur zukünftige Brautpaare, sondern auch Gleichgesinnte aus der Branche. Außerdem sind sie immer ein Hingucker für all jene, die gerne in die wunderbare Welt der Hochzeit und ästhetischen Fotos abtauchen. Also auch für euch!

… der Clou
Umso besonderer wird das Shooting, wenn die Bilder dann nicht nur im Internet präsentiert werden, sondern gleich ein ganzes Magazin schmücken!

Wie ihr bereits auf der Vorderseite entdecken konntet. Da es in unserer Region Profis aus der Hochzeitsbranche gibt, die sich in verschiedenen Konstellationen immer mal wieder zusammenfinden, um gemeinsam das abzulichten, was in ihren ideenreichen Köpfen herumschwirrt, haben wir von VERLIEBT bei einem eigenen „Styled Shoot“ genau darauf vertraut: Für unsere dritte Ausgabe, mit deren Erscheinen wir übrigens auch gleichzeitig unseren einjährigen Geburtstag feiern, haben wir im November ein exklusives „Styled Cover-Shooting“ auf Facebook ausgeschrieben. Dass man sich einen Tag lang in die Hände von Profis gibt, sich in Braut- und Bräutigammode wirft, sich schminken und stylen lässt und das Ergebnis großflächig präsentiert wird, dazu gehört sicherlich auch eine Portion Mut! Das Feedback und die zahlreichen Bewerber fürs Shooting sprechen für sich und wir sind immer noch ganz stolz, dass so viele von euch Teil dieses Projekt sein wollten.
Vielen Dank dafür.

„ … and the winners are… “:
Jacqueline und Matthias
Auch wenn wir gerne noch mehr Teilnehmer glücklich gemacht hätten, musste sich das Los letztendlich für ein Gewinnerpaar entscheiden: Jacqueline und Matthias Bamberg aus Saarburg wurden zu unseren ersten Cover-Models. Die beiden sind seit mehr als acht Jahren in einer Beziehung und

haben dies im Juni letzten Jahres mit ihrer Hochzeit besiegelt. Wie gut das passt, haben die zwei vor der Kamera bewiesen: liebevolle Neckereien, hier ein Scherz, da ein Kuss. Es war einfach herrlich zu sehen, wie locker und gerne die beiden für unser Shooting nochmal in die Hochzeitswelt abgetaucht sind. Und sich sichtlich wohl gefühlt haben – und das auch bei Minusgraden mitten in der Natur. Nicht nur Jacqueline und Matthias haben das Shooting genossen, auch Fotograf Roman war begeistert von den Model-Ambitionen des Paars: einfach natürlich, verliebt und schön – und das ohne viele Anweisungen. Nebenbei bemerkt: Die Bewerbung hatte Jacqueline eingereicht. Da durfte ihr Mätthy dann auch nicht widersprechen. Hat er nicht, wollte er auch nicht. Die Fotos sprechen für sich.

 

Die LocationNormalerweise hat der Dezember nichts Frühlingshaftes. Doch da weder wir, noch die Hochzeitsprofis und das Paar das große Cover-Shooting abwarten wollten und am liebsten direkt nach Bekanntgabe der Gewinner losgelegt hätten, haben wir bereits am zweiten Samstag im Dezember „geshootet“ – im Weinort Ayl an der Saar. Für die Vorbereitungen und auch als Shooting-Location durften wir uns im Weingut Margarethenhof ausbreiten, das von Jürgen und Dorothee Weber geführt wird. Da hier das ganze Jahr über Hochzeitsfeiern ausgerichtet werden, war das Brautpaar in den Räumlichkeiten des Gutsgebäutes also nichts Ungewöhnliches. Doch das kleine Styling-Studio, in das sich die Weinbar rasch verwandelte, war definitiv ein Novum. Für die erste Foto-Szene sind wir dann auch erstmal im Warmen geblieben – eine Etage weiter unten im urigen und romantischen Barrique-Keller. Danach kam, wie gerufen, die Sonne hervor und die ganze Truppe machte sich auf den Weg zur nächsten Location: eine Lichtung auf der „Ayler Kupp“ – ein wirklich traumhafter Fleck für das Shooting. Das gesamte Projektteam packte auch hier fleißig und mit Begeisterung „hinter den Kulissen“ mit an. Beim Kleid richten, Aufwärmen, Blüten werfen… und bei derwunderbaren Stimmung verflog die Zeit in der Kälte dann auch in Windeseile. Zumindest fühlte es sich so an. Das kam dem eher luftig gekleideten „Brautpaar“ natürlich auch entgegen. Danach wurde sich wieder im Margarethenhof aufgewärmt, geschnackt und gestärkt. Das obligatorische Gruppenselfie nach diesem wunderbaren Tag habt ihr bestimmt auf Facebook gesehen?! Auch das Team: Hand in Hand Wenn wir hier die ganze Zeit schon über das „Team dahinter“ sprechen, dann möchten wir euch dieses jetzt endlich vorstellen und erzählen, wie sich jeder einzelne in das Cover-Shooting eingebracht hat.

Der einzige Name, der bislang gefallen ist, ist Roman. Roman Kaßelmann ist Fotograf und Impulsgeber für unser „Styled Shoot“. 2007 hat er mit der Fotografie begonnen, anfangs vor allem mit Tieren vor der Linse. Zahlreiche Workshops haben aus ihm einen ambitionierten Fotografen werden lassen, der sich durch seine sympathische und lockere Art auszeichnet. Davon profitieren auch seine Models, Paare und all je

 

ne Menschen, die er ablichtet. Entspannt und unterhaltsam war das Shooting mit ihm für wirklich alle Beteiligten. Und es ist ihm gelungen, die Gefühle einzufangen und mit seinen Bilder festzuhalten. Für das VERLIEBT Cover-Shooting hatte er eine ganz besondere Assistentin dabei: Seine kleine Tochter, die ihren „Job“ hervorragend gemeistert hat. Der Papa natürlich auch – wie ihr auf diesen Seiten bestaunen könnt. Damit unsere Models so richtig um die Wette strahlen konnten, war Stylistin Anika Raskopp im Team. Seit 2011 ist sie als Make-up- und Hair-Stylistin selbstständig, seit Oktober hat sie ein Ladenlokal in Roodt-Syre (Luxemburg). Gerne wird sie zudem für Brautstylings engagiert. Bis zu 50 Bräute sind es, die sie im Sommer aufhübscht. Denn eines ist der Stylistin wichtig: Sie möchte Vorzüge hervorheben. So auch bei Jacqueline. Mit dem Bild der zierlichen „Braut“, einem Foto vom filigranen Brautkleid vom Hochzeitshaus Organza (Trier) sowie in Absprache mit der Floristin konnte Anika das Styling planen: Jacquelines natürlicher Look und die großen Augen unterstrich sie etwa mit Kupfer-, Gold- und Erdtönen. Die Haare wurden leicht gewellt und mit Wachs fixiert. Und voila – Jacqueline wurde zu einer gestylten, aber nicht überstylten Braut, die sich mit ihrem Make-up und der Frisur wohlfühlte. Bei Matthias, ausgestattet von Gentlemen & Co (Contempi, Trier) wurde natürlich nur mit etwas Puder gearbeitet – auch hier galt: nichts künstlich hervorheben oder
ankleistern.

Für funkelnde Highlights hat Schmuckdesignerin Christine Müller aus Osann-Monzel gesorgt. Ihr Schmuck zeichnet sich durch ganz individuelle Rindenstruktur aus. Was dahinter steckt? Zum einen die Liebe zur Natur, von der Christine sich inspirieren lässt, und zum anderen die Symbolkraft dessen: Jede Rindenstruktur ist einzigartig.

 

 

Jede Liebe auch. Die Rinde eines Baumes ist durchzogen von Furchen – genau wie es in einer Beziehung Höhen und Tiefen gibt. Mit einem speziellen Sandgussverfahren und den Materialien aus der Natur entstehen so Schmuckstücke mit einzigartigen Strukturen. Passend zu Jacqueline hat Christine eine Kette und Ohrringe mit einem zarten und offenen Kreis ausgewählt. Ganz einfach und nur durch seine Oberfläche glänzten auch die „Lebensringe“ für die beiden Models – gefertigt aus massivem 585er Gold. Übrigens hatte auch Christine eine Begleitung mitgebracht: Ihre Tochter unterstützte uns tatkräftig beim Shooting.Wie wichtig die richtige Wahl des Blumenschmucks und die Abstimmung mit dem Styling des Brautpaars, der Location und dem roten Faden der gesamten Feier ist, das hat Floristmeisterin Kerstin Schiefer (Lambert, Trier) in unserer letzten Ausgabe bereits verraten. Beim „Styled Shoot“ konnte sie genau das beweisen. Denn was wäre eine Braut ohne Brautstrauß und ein Bräutigam ohne Anstecker? Für das perfekte Gesamtbild hat auch Kerstin sich von den gewählten Outfits, dem geplanten Styling und einem Eindruck vom Paar inspirieren lassen. Rosa, Rosé, Kupfer und Gold dominierten Haarschmuck, Brautstrauß und Anstecker. Die Spitze des Kleides hat Kerstin beispielsweise in den Brautstrauß sowie in ein feines Stirnband eingearbeitet. Kleine Röschen, Kamille, Schleierkraut, Lisianthus, Nelken, Skabiosen, Wachsflower und Eukalyptus – diese Blumen und Pflanzen haben, in filigraner und kreativer Handarbeit gebunden, gesteckt und teils mit Kupfer gefärbt, den Hochzeitslook des VERLIEBT Cover Paars perfektioniert.

Zugegeben: Wir waren ein bisschen nervös vor dem großen Tag. Schließlich war es für uns das erste Mal, dass wir ein Cover-Shooting in unseren Händen hatten. Denn bei VERLIEBT sind Maike und Steffi eigentlich für das Layout und das hübsche Aussehen des Magazins zuständig und Lisa für die geschriebenen Zeilen. Umso stolzer macht es uns, dass wir am „Set“ mitmachen konnten und gemeinsam mit der sympathischen Gruppe einen einzigartigen Tag erlebt haben. Ja, wir schwärmen noch immer und sind mächtig stolz auf das wunderbare Ergebnis – von Herzen vielen Dank an das Team!

 

Fotografie: Roman Kasselmann Fotografie (Hockweiler) I Location: Weingut Margarethenhof Weber (Ayl) & Ayler Kupp
Blumenschmuck: Kerstin Schiefer (Lambert, Trier) I Schmuck: Christine Müller – Schmuckdesign (Osann-Monzel)
Brautkleid: Organza (Trier) I Anzug: Gentlemen & Co (Contempi, Trier) I Haare & MakeUp: Raskopp Hair & Make-up (Roodt-Syre, Luxemburg)Models/Gewinner: Jacqueline & Matthias Bamberg