Morgengabe – das romantische Geschenk an die Braut

Wer die Märchen aus „Tausendundeiner Nacht“ kennt, dem wird der schöne Hochzeitsbrauch der Morgengabe sicherlich nicht ganz fremd sein: Am Morgen danach – also nach der Hochzeitsnacht – findet die (hoffentlich) glückliche, frischgebackene Ehefrau einen Diamanten, einen goldenen Armreif oder ein ganz besonderes Schmuckstück unter ihrem Kopfkissen.

Noch heute ist im Orient vielerorts diese romantische Tradition nicht nur üblich, sondern sogar Recht und Pflicht. Ich finde, sowas sollte man(n) auch Hierzulande wieder einführen. So eine Morgengabe dient im Morgenland der Absicherung der Frau. Oder, wie in anderen Quellen zu lesen ist, als Dank für die „geschenkte Jungfräulichkeit“!

Tja, die moderne Frau hält sich mit solcherlei Geschenken bescheiden zurück… und dennoch: So eine Hochzeit ist ein rauschendes Fest mit vielen Gästen, viel Stress vorher und jeder Menge Aufwand am Tag selbst. Schließlich soll alles perfekt sein und die Gäste sollen sich wohlfühlen. Es geht um die Deko, um die Einladungen, um das Festessen, die Kirche und und und. Hand aufs Herz, liebe Herren: Während ihr euch in Gelassenheit übt, wuppt doch eure Angebetete alles oder jedenfalls das meiste davon alleine. Richtig? Und als Krönung sieht eure Traumfrau am Tag der Hochzeit auch noch aus wie eine Märchenfee. Strahlend schön.

 

Eine kleine Gabe in Form eines (Minimum) Einkaräters, den sie ein Leben lang – im wahrsten Sinne des Wortes – mit Fassung tragen wird, hat sie sich redlich verdient!