HOCHZEITSMENÜ – Kulinarischer Höhepunkt der Hochzeitsfeier

Ein altes Sprichwort sagt „Liebe geht durch den Magen“ – und bei welchem Fest könnte die Liebe größer geschrieben werden, als bei der Hochzeit? Das Hochzeitsmenü gehört deshalb sicherlich zu den Highlights einer jeden Feier. Von der Qualität des selbigen kann sogar die Stimmung des Hochzeitsfestes abhängen! Und ehrlich: Es gibt nichts schlimmeres, als unzufriedene Hochzeitsgäste und letztendlich ein enttäuschtes Brautpaar. Aus diesem Grund sollte sich das Paar bereits lange Zeit vor der eigentlichen Feier Gedanken über das Hochzeitsessen machen.

Restaurant-Check
Der Termin für die Hochzeit steht und jetzt fehlt nur noch das richtige Restaurant für die Feier. Damit das Brautpaar weiß, was alles mit der Location abgestimmt werden muss, hier eine kleine Checkliste: Wer das Restaurant bisher nicht persönlich kannte, sollte es bei einem Probe-Essen testen. Falls es gemundet hat, den Termin abstimmen, ungefähre Anzahl der Gäste mitteilen, Raum für die Feier begutachten und auswählen sowie auch den Zeitplan abstimmen.

Wann kommen Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft?
Wann soll jede geplante Mahlzeit stattfinden?
Wie lang soll die Feier dauern, bis wann darf noch Musik gespielt werden?

Die Absprache über Speisen und Getränke:
Welcher Sekt zum Empfang?
Zusammenstellung des Menüs, Kuchen und Gebäck für das Kaffeetrinken – Kuchen vom Restaurant oder bringt man ihn selbst mit?
Art des Abendessens, Mitternachtsimbiss? Buffet oder Menü?
Jede Variante bietet Vor- und Nachteile. Viele Brautpaare empfinden ein Menü als schicker und eleganter als ein Buffet. Der Vorteil ist hier, dass die Gäste bedient werden, niemand sich anstellen muss, Gespräche nicht unterbrochen werden. Auch das Brautpaar kann sich erst mal entspannen und gerade dann, wenn viele Reden und Showeinlagen geplant sind, erleichtert ein Menü oftmals die Planung.
Allerdings ist ein Buffet, was die Auswahl betrifft, in der Regel vielfältiger und auch Vegetarier, Kinder oder Allergiker finden hier bestimmt etwas.

Was die Kosten betrifft, so nehmen sich die beiden Varianten nicht viel. Zwar ist beim Buffet die Auswahl größer, aber dafür braucht man wesentlich weniger Service- Personal und der Aufwand für die Küche entfällt ebenfalls. Tipp: Eine schöne Alternative kann aber auch die Mischform aus beiden darstellen: Menü und Buffet. Ein Teil der Speisen wird in Buffetform angeboten, andere werden serviert. Beispielsweise eine klassische Hochzeitssuppe.

Liebe zum Löffeln
Die Hochzeitssuppe gehört vor allem in ländlichen Gegenden zum guten alten Traditionsessen. Sie ist Liebe zum Löffeln! Natürlich wurden die leckeren Rezepte über die Generationen vererbt. Grundlage ist immer eine kräftige Brühe mit den unterschiedlichsten Einlagen. Durch die Mischung aus Fleisch, Klößen, Gemüse und Eiern, vor allem aber durch die Auswahl der Kräuter und Gewürze erhält das leckere Mahl seinen letzten Schliff. Nicht nur Sahne verfeinert die Suppe, sondern auch Cognac oder Madeira. Eine solch kräftige Hochzeitssuppe, die auch nach der eigenen Fantasie gekocht werden kann, erspart eine oder zwei andere Vorspeisen, da sie recht mächtig sein kann.

Die Wahl des Caterers
Wer einen Caterer engagieren möchte, wird im Internet schnell eine Vielzahl möglicher Kandidaten finden. Die Qualität der Website, Kundenrezensionen, Empfehlungen von Freunden oder Beurteilungen durch Fachkritiker können hier ein objektives Bild über die Qualität des jeweiligen Party Services geben.

Eine gute Informationsquelle sind auch Hochzeitsmessen.
Hier kann man mögliche Caterer etwas genauer unter die Lupe nehmen. Es gibt Probierhäppchen und man kann bereits ein erstes Informationsgespräch führen.